Folge 24 - 15 Minuten
Shownotes
Warum dauern manche 15 Minuten eine Ewigkeit und andere sind viel zu schnell vorbei? Noch bevor man überhaupt richtig angefangen hat?
Der Quotenschwabe berichtet von 15 Minuten rund um Zeitgefühl, Wartezeiten und Familienalltag. Zwischen Barbershop, Zahnarzt, Fußball-Kommentatoren und dem ewigen Kampf ums Tischdecken entsteht eine schräge Analyse darüber, warum „15 Minuten“ offenbar alles bedeuten können – außer wirklich 15 Minuten.
Humorvoll, selbstironisch und verdächtig nah an der Realität.
Transkript anzeigen
00:00:32: Hallo und herzlich willkommen zur vierundzwanzigsten Folge vom Quotenschwarben Podcast.
00:00:38: Ja, endlich geht es weiter diesmal nach vier Wochen Pause!
00:00:41: Ich hoffe ihr setzt mir nach dass ich nicht anders lösen konnte als hier den Modus so ein bisschen zu verändern.
00:00:47: Ich freue mich aber das es noch weitergeht und ich bin zuversichtlich dass sich das trotz Veränderungen an verschiedenen Stellen auf die Reihe kriegt.
00:00:57: Heute geht es genau um das Thema Zeit und Zeitgefühl, denn das heutige Kapitel heißt «Fünfzehn Minuten» und ist mittlerweile – wenn man das auf den Hund gekommen kapitelt mit Zelt schon das dritte Kapitel aus dem zweiten Quotenschwabenbuch.
00:01:14: Ja ich habe zwei Zuschriften gekriegt wie das dann aussieht ob mein Plan weiterhin steht, das zweite Buch noch zu veröffentlichen, wo ich jetzt doch ein bisschen weniger Zeit habe wie eigentlich gedacht für dieses Thema.
00:01:27: Ja den Plan verfolge ich noch und ich hoffe dass ich es schaffe mindestens einmal im Monat ein neues Kapitel zu schreiben.
00:01:36: Ich bin jetzt aktuell bei zwölf Kapitel für das Zweite Buch Und ich hab ja die ganze Zeit gesagt so so fünfzehn-sechzehnt während vom Umfang.
00:01:45: Das heißt ich bleib dran Und wünsche euch jetzt schon viel Spaß.
00:01:50: Wir hören uns aber gleich nochmal!
00:02:25: So, hallo und hier bin ich noch mal mit einem kleinen Vorab wie ich das immer mache.
00:02:30: Ich sitze ja gerade in meinem Arbeitszimmer, schau zum Fenster raus und es ist alles total trüb-und eklig.
00:02:37: Dabei war der April schon so schön gewesen... Ich habe gelernt, dass momentan die Eisheiligen sind.
00:02:43: Keine Ahnung was das heißt.
00:02:45: Das kriegt man auch überall gesagt wenn man irgendwelche Pflanzen anbauen will oder so.
00:02:50: Also mein kleiner Garten meine Gartenparzelle wartet drauf Dass da endlich mehr gepflanzt und gesetzt werden kann dass es endlich wieder eigene Gurken und Tomaten gibt.
00:03:00: Ja ich werde heute wahrscheinlich den Großteil des Tages im Haus verbringen vielleicht ein bisschen Fitnessstudio oder so.
00:03:07: Und dann hab' ich natürlich Zeit, mich um eins meiner liebsten Hobbies nämlich diesen Podcast hier zu kümmern.
00:03:14: Ja, vierundzwanzigmal mittlerweile fast ein Jahr, wo ich das ganze hier schon mache.
00:03:21: Ich bin gespannt, wo mich das Ganze hinführt!
00:03:24: Ich freue mich über jeden dazu hört und ich freu mich über jegliches Feedback, über Infos.
00:03:31: was euch gefallen hat auch was euch nicht gefallen hat gibt mir einfach Bescheid.
00:03:36: und jetzt Wünsche ich euch ganz viel Spaß mit fünfzehn Minuten.
00:03:45: Der Auflauf, Schwäbisch für Lasagne steht im Backofen der Countdown an der Backoffentur läuft rückwärts und ich flöte ein erwartungsvolles.
00:03:54: in fünfzehnt Minuten gibt es Essen!
00:03:57: Kann bitte jemand Sprudel machen?
00:03:59: Und den Tisch stecken durch die Wohnung keine Reaktion.
00:04:03: Ich erhöhe die Lautstärke und versuche es erneut.
00:04:07: Essen in vierzehn Minuten und vierzig Sekunden.
00:04:10: Bitte Tischdecken und Spudel machen, ich räume solange die Küche
00:04:13: auf.".
00:04:15: Ein Okay muss das Antwort reichen!
00:04:18: Und ich weiß schon jetzt, wer vierzehnt Minuten später den Tischdeck und Sputeln machen wird?
00:04:24: Ich.
00:04:26: Seit wir nur noch zu dritt im Haushalt leben hat sich die Anzahl der zu kochenden Portionen von fünf über vier nach drei reduziert was nicht nur günstiger ist sondern auch die Größe der Töpfe, Menge Antellern, Besteck und Gläsern.
00:04:40: Sondern auch die Häufigkeit der zu startenden Spülmaschinengänge verringert hat.
00:04:45: Leider hat sich auch die Anzahl der Menschen reduziert, die auf meine Bitte hätten reagieren können.
00:04:52: Einmal hatte ich es gemacht!
00:04:55: Da hatte ich nur für mich eine Portion gerichtet und nur mir etwas zu trinken gemacht und mich allein an den Tisch gesetzt.
00:05:03: Meine Erwartung war dass alle erkennen dass gemeinsam Essen etwas Großartiges ist und jeder mit einem kleinen Beitrag die gemeinsame Zeit unterstützen könnte.
00:05:16: Doch das Gegenteil trat ein, alle versorgten nur sich selbst – und einer war sogar gar nicht mit, sondern erst später.
00:05:25: Klar stand ja auch kein Geschirr auf dem Tisch!
00:05:29: Über Verständnis kommt man also in diesem Thema nicht weiter.
00:05:33: Vielleicht ist das Problem auch ein anderes Und meiner Bitte, wird in einem anderen Zeitfenster nachgekommen werden.
00:05:42: Vielleicht sind die fünfzehn Minuten zu wenig?
00:05:46: Meine Ernährungsversuche begannen Nach mehr als zwei Jahren beschäftigt mich das Thema immer noch und am richtigen Zeitfenstern bin ich noch nicht angekommen.
00:05:57: vielleicht irgendwann Denn auch mit dreißig Minuten Vorlauf kümmerte sich niemand um Geschirr und Getränk und auch mit forty-fünf Minuten wurde ich letztlich enttäuscht.
00:06:10: Meist brauche ich etwa sechzig Minuten um ein Gericht zu zaubern.
00:06:14: für die, die sich wundern Ja!
00:06:16: Die Küche ist mein Gebiet Manchmal brauche ja etwas länger.
00:06:21: So begann ich den Kochprozess mit der Bitte in die Runde Doch auch damit hatte ich keinen Erfolg.
00:06:30: Was soll ich denn noch tun?
00:06:33: Einen Tag vorher ankündigen, dass es am nächsten Tag zur selben Zeit etwas zu essen geben würde.
00:06:40: Wenn ihr es wisst, gebt mir Bescheid!
00:06:42: Vielleicht soll ich auch einen Termin in den digitalen Familienkalender stellen, täglich achtzehn Uhr drei sich zestecken und prudeln machen?
00:06:50: Der gehört dann schnell zu dem Termin die man gar nicht mehr sieht weil sie zu häufig auf dem Handy aufbloppen.
00:06:58: oder die Ursache des Problems sitzt noch tiefer viel tiefer.
00:07:04: Vielleicht hat auch niemand mehr ein wirkliches Zeitgefühl.
00:07:08: Wer weiß denn überhaupt noch, wie lange fünfzehn Minuten sind oder fünf?
00:07:14: Könnt ihr ohne Ohr einfach aus dem Gefühl X Minuten abschätzen?
00:07:20: Ich wette das den weit daneben liegen werdet je nach Erziehung und persönliche Erfahrungen weiter runter oder weiter rüber.
00:07:29: ich denke dass sollten wir tiefer analysieren.
00:07:34: Papa, ich muss mal!
00:07:36: rief der kleine Quotenschwabe Anfang der irgendwas Jahre von der Rückbank als Familie Quotenschwabe gereit auf den Weg in den Urlaub war.
00:07:47: In etwa fünfzehn Minuten kommt ein paar Platz dann halten wir kurz an.
00:07:51: Wie gut dass sich damals noch keine Uhr lesen konnte.
00:07:55: sonst wäre mir aufgefallen Dass dies eine Lüge gewesen war Woher ich das weiß?
00:08:01: Haben wir das nicht alle schonmal so gemacht Wenn kein Toilette in Sicht war, wir aber irgendeine Antwort geben mussten?
00:08:08: und diese fünfzehn Minuten dauerten eine gefühlte Ewigkeit.
00:08:14: Die Kinderblase kurz vorm Platzen kamen wir irgendwann an und ich konnte mich erleichtern.
00:08:21: Auf der anderen Seite gibt es fünfzehnt Minuten Momente die viel zu schnell vorbeigehen.
00:08:28: Nein!
00:08:28: Nicht das was ihr jetzt denkt.
00:08:30: Das sind gar keine fünfzehminuten, das sind nur fünf oder so Handaufsatz.
00:08:35: Genauso wie Peter keine zwanzig Zentimeter abschätzen kann, hast du ja auch keine Fünfzehn-Menu... Stopp!
00:08:42: Das war knapp.
00:08:43: Irgendwann brauche ich eine Triggerwarnung vor einem Kapitel das es doch nicht ganz jugendfrei ist.
00:08:49: Aber diesmal nicht.
00:08:52: Außerdem sind wir doch noch beim kindlichen Quotenschwaben der lernen musste dass bitte Mama nur noch fünfzehn Minuten beim hinaus zögern, dass ins Bett gehen sie ebenso schnell vorbei sind wie die verbleibenden fünfzehn Minuten bei Mathe-Tests einige Jahre später.
00:09:08: Da kann man doch nur verwirrt sein und das geht das ganze Leben so.
00:09:13: Braucht ihr mehr Beispiele?
00:09:15: Nein ist mir egal da müsst ihr jetzt durch!
00:09:19: Wie lange noch?
00:09:20: Ach so etwa fünfzehne minuten vielleicht.
00:09:24: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr nicht daran interessiert seid welche Beobachtung ich gemacht habe.
00:09:30: Euer Leben wird sich komplett verändern.
00:09:33: Ihr werdet eure Uhr ablegen und dem Zeitdruck für immer entsagen, beim Friseur.
00:09:40: Heutzutage macht man ja keinen Termin mehr beim Frisör – man geht einfach hin!
00:09:46: Zumindest als Mann.
00:09:47: In jeder Stadt die mehr als fünftausend Einwohnerinnen hat gibt es mehr Barbershops als Parkbänke und gefühlt treffen sich dort alle quasi anstatt sich auf den Parkbanken zu treffen.
00:10:00: Gebt mal in einen Barbershop und fragt, wie lange es dauert bis ihr bedient werden könntet.
00:10:06: Fünfzehn Minuten?
00:10:08: Immer!
00:10:09: Es dauert immer fünfzehn minuten egal wie viele Kunden da sind.
00:10:14: Egal wie viele Friseure da sind, fünfzehnt Minuten.
00:10:19: Es ist sogar egal wie oft ihr reinkommt und fragts.
00:10:24: Es war ein warmer Herbsttag.
00:10:26: Die Sonne lachte und ein angenehmes Lüftchen wehte die herabfallenden Blätter bei angenehmen zwanzig Grad über die Straße.
00:10:34: Herr Quotenschwabe wollte für das anstehende Familientreffen besonders gut aussehen, machte sich auf den Weg zum Barbershop.
00:10:42: Haare und Bart sollten gepimpt werden – der Bart vielleicht sogar gefärbt.
00:10:48: Da man in einem Barbershops nicht mit Karte bezahlen kann….
00:10:51: Ich habe keine Meinung dazu.
00:10:52: warum nicht?
00:10:53: Die gebe ich hier auch nicht breit!
00:10:56: Lief ich daran vorbei zur hiesigen Bank, um Geld abzuheben.
00:11:00: Ein kurzer Blick ins Innere des Friseurladens für Männer verrieb mir das Vier Kunden im Geschäft warteten.
00:11:06: Drei von ihnen wurden gerade noch bedient und damit die anderen vier auf den Stühlen davor.
00:11:14: Ich prägte mir die Gesichter- und Kleidung ein, blieb kurz stehen und fragte denen, wer am nächsten stehenden Haare schneide denn – ich weiß ja nicht ob er gelernter Friseurs ist, wie lange es dauern würde!
00:11:26: Fünfzehn Minuten, ich war zurück.
00:11:29: Ich nickte und entschuldigte mich für die nächsten Minuten mit einem Genoch kurz Gelder und bis gleich ein Lächeln, einen Winken und er widmete sich wieder dem Denkerpelz der Kunden.
00:11:42: Mit einem gekonnten Klick am rechten Handgelenk startete ich meine Sportruhr und kehrte fünf Minuten und siebzehnt Sekunden später ergänzt um einige Scheintchen im Popmonet wieder zurück.
00:11:53: Im Laden hat es sich nichts verändert.
00:11:56: Die selben Kunden wurden von den selben Herren bedient und auch die Wartenden waren immer noch dieselben.
00:12:03: Wie lange frag ich den selbe Mitarbeiter wie zuvor?
00:12:07: Er grüßte mich freundlich, als wären wir gute Freunde und hätten uns lange nicht gesehen und meinte – Fünfzehn Minuten mein Freund!
00:12:15: Nimm doch Platz!
00:12:17: Aha wieder fünfzehn minuten.
00:12:20: Die Uhr zeigte mittlerweile sechs Minuten zwölf.
00:12:25: Alles da, ich warte draußen.
00:12:27: Musst du aber aufpassen dass niemand Komfort hier rein!
00:12:30: Erhielt dich noch einen gut gemeinten Tipp bevor ich zwingkant wieder ins freie Trad.
00:12:36: Jetzt wollen wir doch mal sehen.
00:12:39: Exakt fünfzehn Minuten später als nach insgesamt etwas mehr als einundzwanzig Minuten trat ich wieder ein und freute mich über die neue Aussicht.
00:12:49: Ein Kunde hatte den Laden verlassen Und die zuvor wartenden wurden jetzt Stück für Stück bedient.
00:12:57: Ich trat zum dritten Mal den Barbier heran und erkundigte mich nach der restlichen Wartezeit.
00:13:02: Die Antwort überraschte ich nicht, denn sie lautete Trommelwirbel fünfzehn Minuten!
00:13:09: Ich zog die Augen braunhoch und sagte mit fester Stimme Vor einundzwanzig Minuten habe ich gefragt wie lange es noch dauert und erhielt die Antwort fünfzehnt Minuten.
00:13:20: Vor fünfzehn Minuten habe ich nochmal gefragt und ich erhielt die Antwort fünfzehnt Minuten.
00:13:27: Und gerade eben frage ich wieder, und es dauert immer noch fünfzehen Minuten?
00:13:32: Da kann doch was nicht stimmen!
00:13:34: Hey warum fragst du immer wenn du genau weißt wie lang es durchdauert?
00:13:37: Willst Du
00:13:38: Kaffee?!
00:13:39: beschwichtigte er mich... ...und so setzte sich mich auf die Wartepank und wartete Wie lange?
00:13:46: Na, fünfzehr Minuten, denn wo er recht hatte hatte er recht.
00:13:52: Aus früheren Erzählungen wisst ihr, wie gern ich zum Zahnarzt gehe.
00:13:56: Doch noch schlimmer ist die Behandlung.
00:13:57: dort finde ich das Warten auf die Qual und ihr dürft zweimal raten welches Zeitfenster mehr regelmäßig Profezeit wird wenn ich nachfrage.
00:14:07: Genau!
00:14:09: So dachte ich mir dass ich auch einfach fünfzehn Minuten zu spät kommen könnte.
00:14:13: dann hätte ich weniger Wartezeit.
00:14:16: Ich fuchs.
00:14:17: Leider hatte ich diese Rechnung ohne die Dame am Empfang gemacht.
00:14:21: Genau, die mit dem strahlenden Lächeln, die an jedem Zahners empfangsitzt!
00:14:26: Als ich nämlich exakt Wartezeit verspätet eintrat, begrüßte sie mich mit den Worten Herr Quotenschwabe Sie sind zu spät.
00:14:35: Ich dachte sie kommen nicht mehr und habe ihren Termin freigegeben.
00:14:38: Bitte machen Sie gleich einen neuen Termin Und schauen Sie beim nächsten Mal dass sie pünktlicher sind.
00:14:44: Oder rufen Sie kurz an, wenn sie sich verspäten.
00:14:46: Damit wir Bescheid wissen!
00:14:48: Drei Wochen später sei es ich wieder im Wartezimmer und wartete.
00:14:53: Fünfzehn Minuten sind auf jeden Fall besser als drei Wochen plus fünfzehn minuten.
00:14:59: Was haben wir bisher hier gelernt?
00:15:01: Genau.
00:15:02: Fünftzehn Minuten muss man aushalten egal wie gut man es findet und egal wie lange diese wirklich dauern.
00:15:10: Zehn Wechsel Die letzten fünfzehn Minuten eines spannenden Fußballspiels laufen von Reportern gerne als Crunchtime bezeichnet.
00:15:19: Die beiden Kommentatoren sind Anhänger der Teams, die sich gerade miteinander messen.
00:15:24: Ein Team liegt mit einem Tor in Führung.
00:15:28: Es sind nur noch fünfzehnt Minuten, die es überstehen gilt.
00:15:31: Hängt euch rein Jungs!
00:15:32: Macht den Strafraum dicht.
00:15:33: ihr schafft das!
00:15:35: Kommentator zwei immer mit der Ruhe.
00:15:38: Euch bleiben noch ganze fünfzehn Minuten, um den Ausgleich zu schießen und sogar noch für einen Lucky Punch selbst die drei Punkte zu holen.
00:15:46: Noch nichts überstürzen!
00:15:48: Dabei könnt ihr jetzt beliebig an der Uhr trennen.
00:15:51: Denn egal ob es die letzten fünfzehnt, die letzten zehn oder die letzten Fünf Minuten sind... Die Worte der beiden wären genau dieselben.
00:16:01: Kennt ihr sie?
00:16:01: Die eine Person aus eurer Verwandtschaft, die immer auf fünfzehen Minuten oder zwei Stunden zu spät kommt, dann aber Sitzfleisch hat und für die man die Teller und Schüsseln beim Brunch viele fünfzehn Minuten länger stehen lässt weil sie unendlich viel essen können.
00:16:17: Diese eine Person solltet ihr euch zum Vorbild nehmen wenn ihr nicht zum Opfer eines perfiden Systems werden wollt denn Sie nutzen die Zeit zum eigenen Vorteil und lassen sich nicht von ihr in die Öre führen so wie wir.
00:16:34: Was heißt das jetzt für mich und meine engerer Familie?
00:16:38: Und für euch, ganz einfach.
00:16:40: Systematisch hat man uns das Zeitgefühl entlernt!
00:16:44: Wir werden von einer geheimen Macht dazu gebracht jegliches Gefühl für Raum und Zeit zu verlieren und damit hilflos allem entgegenzuwarten was vor uns liegt.
00:16:54: Dabei spielt es auch keine Rolle ob sich um das Privatleben die Arbeit oder um ein Fußballspiel handelt.
00:17:01: Vermutlich sind das Außerirdische, die schon seit mindestens fünfzehn Minuten auf der Erde sind und so ihre Überlegenheit zum Ausdruck bringen.
00:17:11: Vielleicht ist es aber auch die Regierung, die uns Schritt für Schritt dazu bringen will, die fünfzehnt Minuten bis zum Renteneintritt nicht richtig einschätzen zu können und einfach zu arbeiten, bis wir irgendwann am Schreibtisch oder auf der Baustelle tot umfallen und niemals bemerken wie lange wir eigentlich gearbeitet hatten?
00:17:31: Und auf dem Grabstein wird dann stehen, in den letzten fünfzehn Minuten hat er alles gegeben.
00:17:38: So und wie komme ich jetzt aus diesem drüben Bild von Verschwörungstheorien wieder raus?
00:17:42: Ah!
00:17:43: Ich habe es mit einem positiven Beispiel aus der anderen Richtung.
00:17:47: Liefer Services bestellt ihr telefonisch direkt beim Restaurant werdet ihr garantiert gesagt bekommen dauert fünfzehnten Minuten egal zu welcher Tages- und Nachtzeit und egal wo ihr anruft.
00:18:01: Verwendet ihr aber zum Beispiel einen Online-Liefer Service, der so ähnlich heißt wie Cantando.
00:18:06: So wird dort in Echtzeit angezeigt, wie lange es dauert bis ihr beliefert werdet.
00:18:12: Mir ist es schon mehrmals passiert dass dort forty fünf Minuten angezeigt wurden und ich dachte ich könnte noch gemütlich duschen auf die Toilette irgendwas anderes machen.
00:18:22: Es klingelt... Und die Restzeit sprang plötzlich von achtunddreißig Minuten auf zwei oder es klingelte bereits bei siebzehn Minuten vor erwartetem Lieferzeitpunkt.
00:18:33: Für einen kurzen Augenblick dachte ich dann, es könnte vielleicht ein Fehler vorliegen und ich würde zwar mehr beliefert werden ohne dass es jemand merkt.
00:18:41: natürlich wird dann nur einmal abgebucht.
00:18:44: das ist aber leider noch nie passiert... Nur gestresst war ich dann!
00:18:49: Und was mache jetzt mit dem Eingangsproblem des T-Steckens?
00:18:53: Ganz einfach Ich richte die Töpfe in der Küche auf der Arbeitsfläche an und hebe die Teller nur dreißig Zentimeter aus ihrer Schublade hoch.
00:19:02: Und stellt sie daneben.
00:19:04: Besteck ist in der Besteckschublade.
00:19:07: Wie in der Kantine holt sich jeder an der Essensausgabe seine Portion und läuft damit in Richtung Tisch.
00:19:17: Nach dem Essen bringt jeder das Geschirr wieder in die Küche und stellt es nicht in einen Tablettwagen, nein sondern direkt in die Spülmaschine.
00:19:26: Und die Getränke?
00:19:27: Was andere trinken ist mir egal!
00:19:30: Ich koche sowieso generell mit Wein und brauche damit beim Essen noch nicht unbedingt Flüssigkeit.
00:19:38: Letzter Tipp wenn euch diese ganze fünfzehn Minuten Warterei mal zu sehr auf die Nerven geht kündigt eurer Familie einfach mehr an dass das Essen in forty-fünf Minuten fertig ist, obwohl es nur fünfzehn Minuten dauert und generiert damit euren eigenen Selberando Effekt.
00:19:59: Kostet nix, ärgert die anderen und macht vor allen Dingen unendlich viel Spaß!
00:20:08: Und wie lange hat das Lesen dieses Kapitels gedauert?
00:20:13: Korrekt.
00:20:14: Fünfzehn Minuten – egal was die anderen sagen.
00:20:53: So, und das war's schon wieder mit eurem Quotenschwaben!
00:20:56: Ja ich hoffe es hat euch Spaß gemacht, mir hat das Vorlesen auf jeden Fall auch Spaß gemacht.
00:21:01: und ja ich hoffe die fünfzehn Minuten waren für euch erträglich.
00:21:06: Feedback wie ich eingangs gesagt habe gerne an mich jederzeit besten per Mail an Kontakt at quotenschwabe.de.
00:21:15: Ansonsten hören wir uns in vier Wochen wieder.
00:21:19: dann zur Jubiläumsfolge, ich bin aktuell noch unsicher ob es dann vielleicht die Frage und Antwort Folge gibt.
00:21:26: Schickt mir gerne weitere Fragen wenn ihr wollt.
00:21:29: auf jeden Fall gibt's dann das Kapitel Sportliche Schweinehunde.
00:21:34: und ja ich freue mich drauf wünsche euch allen einen schönen restlichen Mai!
00:21:39: Und wir hören uns dann im Juni.
00:21:42: Alles Gute bis dahin und liebe Grüße, euer Markus.
Neuer Kommentar