Folge 26 - Ein bisschen Marathon Man
Shownotes
Ein Marathon ist weit mehr als 42,195 Kilometer. Der Quotenschwabe erzählt von Zweifeln, Rückschlägen, Familie und einem Traum, der trotz aller Hindernisse Wirklichkeit wurde – ehrlich, emotional und mit dem typischen Augenzwinkern.
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00:00:32: Herzlich willkommen zur sechsohnzwanzigsten Folge vom Quotenschwarben Podcast.
00:00:39: Ja, ich habe gedacht, ich mache einfach so weiter während draußen die Hitze wütet und wir haben jetzt schon die erste Hitzewelle hinter uns gebracht mit über vierzig Grad.
00:00:48: Und ja was ist bei der Hitze das schönste?
00:00:51: Was man machen kann?
00:00:52: natürlich laufen gehen Und wir starten unsere Trainingsläufe momentan immer schon ganz, ganz früh morgens.
00:00:59: Meistens schon um sechs, halb sieben, spätestens um sieben wenn man später startet eigentlich fast nicht mehr laufen kann.
00:01:06: und ich glaube wo viele auch nicht mehr laufen können ist nach einem Marathon.
00:01:11: und deswegen passt es vielleicht ganz gut dass das heutige Kapitel das sich heute vorles Ein kleines bisschen Marathon Mann heißt und damit wünsche ich euch jetzt schon viel Spaß.
00:01:23: Wir hören uns gleich nochmal.
00:01:58: Ja, und hier bin ich noch mal so wie ihr das von mir kennt ja Ich habe es gerade schon gesagt dass es hier ziemlich heiß war und wahrscheinlich auch wieder wird Und mich hatte ganz ganz viel spaß an dem ersten heißen Wochenende weil ich samstagmittags bei knapp vierzig grad mit einem platten reifen auf den parkplatz stand.
00:02:15: Überraschung Das gab ein neues kapitel das war eine neue geschichte.
00:02:19: Da könnt ihr euch darauf freuen, dass Kapitel dazu heißt The Heat of the Moment.
00:02:26: Dauert noch ein bisschen bis es kommt.
00:02:27: das ist glaube ich Nummer thirty-fünf oder dreißig von den gesamten Kapiteln und damit neigt sich auch mein Ziel dem Ende weil jetzt gibt's vierzehn, fünfzehn Kapitel vom zweiten Buch.
00:02:39: vielleicht nach zwei oder drei dann werde ich damals schauen ob ich da ein bisschen Zeit rein investieren kann.
00:02:44: Ja, was gibt es bei mir Neues?
00:02:45: Ich habe zweimal gekriegt mit der Fragestellung.
00:02:48: Was ist denn eigentlich aus dem Vorlese- und Schreib-Service geworden?
00:02:55: leider erst mal gar nichts.
00:02:56: Ich habe das Thema komplett auf Eis gelegt, zum Glück bevor irgendwie schon viele Aufträge reingekommen sind.
00:03:03: bei mir hat sich einfach beruflich einiges verändert momentan und ich hab momentan riesengroßen Spaß an meinem Hauptjob und möchte das auch richtig wahrnehmen und es hätte nicht reingepasst hier im Nebengewerbe noch ganz viel zu machen.
00:03:16: aber ich schreibe ja noch und ich mache ja noch den Podcast sowie versprochen.
00:03:22: Dann lasst uns doch einfach loslegen, wenn ihr sonst noch Fragen habt dann schreibt mir gerne so wie immer.
00:03:27: Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß mit dem Kapitel.
00:03:33: Ein bisschen Marathon Man!
00:03:34: Fünf vier drei zwei eins Start!
00:03:44: Tönt es durch die Boxen im überfüllten Startbereich des Frankfurt-Marathons.
00:03:49: Es ist kalt.
00:03:50: Geschätzt etwa sieben Grad.
00:03:52: Bis vor kurzem hat es noch leicht genießelt und einige hingen gerade die Wärmedeckningold-Papier über die Absperrgitter.
00:04:00: Ein bisschen wie menschliche Weihnachtsgeschenke, ich habe ein Geschenk für dich!
00:04:05: Ich liebe Dich!
00:04:06: Ich schenk Dir mich aus!
00:04:08: Bitte bitte von Die Ärztin!
00:04:11: Es packen sich alle aus und die glitzende Geschenkkapierverpackung flattert nun im Wind.
00:04:17: Jetzt sind alle bereit.
00:04:19: Natürlich in Laufkleidung Mal kurz kurz, mal lang lang, mal irgendwas dazwischen.
00:04:26: Bis wir über die Stadtlinie sein würden werden noch ca.
00:04:28: dreißig Minuten vergehen.
00:04:30: So ist das halt wenn dreißigtausend Menschen gemeinsam einen Marathon laufen und man selbst bei den hinteren zweitausend ins Ziehen kommen wird... hoffentlich!
00:04:42: So ein Scheiss.
00:04:43: was mache ich überhaupt zum Kotzen?
00:04:46: Wieso habe ich mich jetzt fast vier Monate vorbereitet?
00:04:48: am liebsten würde ich wieder gehen Flucht es neben mir.
00:04:52: Was ist mit dir los?
00:04:54: Erkundige ich mich bei der etwa fünfzigjährigen Rohrspazin, die vor sich hinflucht.
00:05:00: Du läufst gleich einen Marathon!
00:05:01: Das ist doch der Hammer!
00:05:03: Freust du dich denn gar
00:05:04: nicht?!
00:05:05: Oder ist das deine Art, mit der Anspannung und dem Druck umzugehen?
00:05:10: Pfeif auf Anspannen!
00:05:12: Mein Mann hat mir den Stadtplatz letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt.
00:05:15: dabei hasse ich es laufen zu gehen.
00:05:17: er dachte er macht mir damit eine freunde Von wegen, sie verschränkt die Arme und erinnert an eine pubertierende Teenagerin der verboten wurde zur Schüler-Diskut zu gehen.
00:05:29: Vermutlich bin ich der einzige der sich für ihre Probleme interessiert – aber so bin ich eben immer ein Herz für andere!
00:05:40: Ist ihr denn jetzt wenigstens in deiner Nähe und läuft mit ihr gemeinsam?
00:05:45: Versuche vielleicht noch den romantischen Aspekt hinter dem Geschenk zu lüften….
00:05:50: Ach
00:05:50: was?!
00:05:50: Der ist viel schneller als ich und steht vorne bei unter drei Stunden oder so.
00:05:55: Er meinte wir sehen uns im Ziel, das gebe ihm zurück.
00:05:58: Irgendwann gebe ich ihm das zurück!
00:06:01: Ich muss nur das richtige Retour-Geschenk
00:06:04: finden.".
00:06:05: Völlig außer sich vor Wut wendet sie sich an die etwa hundred siebenundvierzig Menschen, die uns gespannt zugehört hatten.
00:06:12: Hat jemand noch eine beschissenere Idee für ein Weihnachtsgeschenk als einen Marathonstabplatz?
00:06:18: Iron Man ruft einer Falschirmsprung, mein anderer.
00:06:22: Herr Blödsinn!
00:06:23: Das fände er hier auch noch richtig cool und ich müsste ja dann auch mitmachen.
00:06:28: Es muss fast richtig hartes sein.
00:06:30: Ich will da gerade häkeln lernen Mit deutscher Volksmusik oder näher dein eigenes Abendkleid bei der Volkshochschule vorschlagen.
00:06:38: Da setzt sich unsere Karawane so langsam in Bewegung.
00:06:42: Schritt für Schritt nähern wir uns der Stadtlinie.
00:06:45: Die Hände gehen zu den Sportuern.
00:06:47: die müssen zum richtigen Zeitpunkt gestartet werden.
00:06:50: Dazu ist ein vorhandenes GPS-Signal notwendig, denn was nicht auf der Uhr ist, das ist auch nicht passiert.
00:06:58: Alle Hobbyläuferinnen unter euch lächeln jetzt da bin ich sicher!
00:07:02: Als ich gemeinsam mit den drei Musketieren, mit denen ich die letzten vier Monate trainiert hatte, die Startlinie überquere starte ich die Uhr und es beginnt zum dritten Mal, was eigentlich als einmalige Angelegenheit geplant gewesen war... Eigentlich Knapp zwei Jahre zuvor war ein trauriger und enttäuschter Quotenschwabe auf dem Heimweg vom Orthopäden.
00:07:27: Bereits seit fünf Jahren träumte er davon irgendwann einen Marathon zu laufen, doch er wurde immer wieder zurückgeworfen.
00:07:35: Zuletzt nur zwei Monate vor dem geplanten beiden Marathon der Knöchel – es war immer wieder der Knüchel!
00:07:44: Erst einige Wochen zuvor hatte ich gelesen, dass in meiner Wunschheimat genau in der Stadt, in der ich seit mehr als einem Jahrzehnt glücklich war ein Marathon veranstaltet werden sollte nur ein einziges Mal.
00:07:59: Bis dahin blieben noch rund zehn Monate Zeit.
00:08:02: eigentlich mag ich Offenheit bei Menschen aber die Offenheiten des Orthopäden an diesem Tag war dann doch zu viel des Guten gewesen.
00:08:11: Ich bin ganz ehrlich Sie werden niemals ein Marathon laufen.
00:08:15: Sie waren Zeit ihres Lebens zu schwer und haben die Gelenke und die Muskulatur übermaßen belastet, in ihrem Alter und mit Jahrzehntelang im Übergewicht einen Marathon zu laufen grenzt an Utopie.
00:08:29: Bäm!
00:08:30: Deutlicher hätte man es mir kaum sagen können.
00:08:33: Ja da waren immer ein paar Kilo zu viel gewesen aber die Pinkweine denke ich noch.
00:08:39: doch auf Selbstironie Wann nicht in der Lage mich aufzubauen.
00:08:43: Und so machte ich mich vom Bahnhof aus zu Fuß, auf den etwa zwei Kilometer lang nach Hause weg gehen, kopffrei kriegen.
00:08:54: Kennt ihr die offenen Kartons, die manchmal auf dem Gehwegen stehen?
00:08:57: Die mit der Aufschrift zu verschenken?
00:09:01: Normalerweise gehe ich an diesen immer vorbei!
00:09:03: Ich brauche die Dinge nicht, die andere nicht mehr brauchen.
00:09:06: Außerdem habe ich teilweise hygienische Bedenken, zum Beispiel Gläser oder Tassen mitzunehmen von denen ich nicht weiß woher sie kommen.
00:09:16: Eigentlich weiss man ja auch von Dingen die man in einem Laden kauft, woher Sie kommen?
00:09:19: Oder was weiß ich welche Reise eine Pfanne bis zum Verkaufstisch im Einrichtungshaus hinter sich hatte.
00:09:26: oder wie glücklich ein Eier wärmer Hallo Ich meine, die über Frühstückseier gestülpt werden damit sie schön warm bleiben, ihr Viertel war bevor er zum Verkauf angeboten wird.
00:09:39: Hat sich die Oma, die ihn gestrickt hatte immer schön die Hände gewaschen Egal abgeschweift schnell zurück In eben einer solchen zu verschenken Schachtel entdeckte ich just an diesem Tag einen Läufer-Schlumpf!
00:09:56: Ich wusste gar nicht dass es das überhaupt gibt Aber er strahlte mich an und schien ein, nämlich mitzurufen.
00:10:05: Und so bügte ich mich – und tat genau das!
00:10:09: Ich hob ihn auf und betrachtete ihn lange.
00:10:13: Er wurde für mich zum Symbol dafür, dass man alles schaffen kann und begleitet mich bis heute.
00:10:20: Er steht vor mir neben meinem Monitor.
00:10:24: An diesem Tag war aber nur einen Schlumpf, der irgendwie genau zu dem Paste, was mich beschäftigte.
00:10:33: Warum findet man einen Läufer-Schlumpf genau an dem Tag, an dem der Marathon-Traum eigentlich zerplatzt war?
00:10:41: Ich glaube nicht, dann kam er aber ich glaube dass dieser Schlumpf an diesem Tag auf mich gewartet hatte.
00:10:51: Zu Hause angekommen konnte mich die Herzdame nicht stoppen und ihr... Was hat der Arzt gesagt?
00:10:57: Blieb unbeantwortet!
00:10:59: So schnell waren die Schuhe noch nie ausgezogen, der Laptop hochgefahren und die Suche nach einem anderen Autopäden gestattet.
00:11:07: Die Herzdame schloss leise die Büro-Tür und verschwand im Wohnzimmer.
00:11:12: Sie wusste dass ich in solchen Momenten nicht gebremst werden kann und darf.
00:11:18: Ich würde schon zu ihr kommen und erzählen was Sache war wenn ich bereit dazu wäre.
00:11:24: Das teile ich eigentlich immer so auch an diesem Tag.
00:11:30: Mit wem hast du telefoniert?
00:11:31: – fragte sie, als ich nach Gefühl drei Tausend Einenhundert-Vierund-Siebzig Telefonaten mit nahezu allen Autopäden im Radius von ein Hundert Kilometern ins Wohnzimmer trat.
00:11:41: – Auch!
00:11:43: Ich habe nur einen Termin beim Autoppäden gemacht, zog dich mit den Schultern und setzte mich auf die Couch, nahm meinen Keks aus der Glasscheide auf dem Tisch, betrachtete ihn eingehend und legte ihn dann wieder hin.
00:11:56: Nein… Ein Marathonie achtet auf seinen Zuckerhaushalt.
00:12:01: Ähm, aber du kommst doch gerade erst vom Arzt?
00:12:05: Was hat er denn
00:12:05: gesagt?"
00:12:06: bot die Herzdame vor Wirt nach.
00:12:09: Nicht das was ich hören wollte.
00:12:12: Erwiderte ich mit einem schiefen Lächeln und rätete den Läuferschlumpf in meiner Hand.
00:12:18: Vier Wochen später wurde mein linkes Bein und vor allem das Sprunggedenk erneut in einem sterilen Raum von einem Herrn Mitte Fünfzig in alle Richtungen gedreht und gebogen.
00:12:29: Ich konnte die Blicke von Ärztinnen noch nie richtig deuten.
00:12:34: Skeptisch, optimistisch, ratlos!
00:12:38: Weswegen ich schon lange immer die Augen schließe wenn ich untersucht werde?
00:12:42: Okay beim Augenarzt funktioniert es nur so semi gut.
00:12:47: auch Augen nach oben drehen ist dann suboptimal, aber bei vielen anderen Ärzten funktioniert's.
00:12:54: Jawoll!
00:12:56: Was wollen Sie?
00:12:58: Wann der sich nach endlosen Minuten an mich ein Marathon laufen will?
00:13:03: das nicken als Antwort.
00:13:05: Und wann genau soll dieser Marathon sein?
00:13:09: Hagt er weiter nach, während er neut den Fuß in alle Richtungen trete.
00:13:15: Bisher... Konnte man seiner Aussage noch nichts Aussagekräftiges entnehmen?
00:13:20: Kein Ja, Nein.
00:13:22: Vielleicht wie auf den Zetteln im frühen Teenageralter, auf denen man fragte ob Tatjana aus Reihe drei links vorne am Fenster ihr kennt sie alle mit einem Gehenwill.
00:13:32: Die Spannung stieg.
00:13:33: Sollte ich nachfragen bei Tatjanas hat es nix gebracht.
00:13:38: und hier was meinen Sie Tatja?
00:13:42: Herr Doktor das war wieder mal knapp gewesen.
00:13:46: Vielleicht sollte ich echt über eine Therapie nachdenken, um meine Gedanken besser im Zaum zu halten und eine klare Trennung zwischen Gehirn- und Mundwerk zu etablieren.
00:13:56: Wobei will ich das wirklich?
00:13:59: Was würde denn dann aus den ganzen Abschweifungen in meinen Texten werden?
00:14:03: Kommando zurück!
00:14:04: Keine Grenzerfahrung zwischen Hirn-und Mundwerk.
00:14:07: weitaub beim Orthopäden.
00:14:10: Also holt der Luft.
00:14:12: Es sind ja schon kleinere und größere Wunder passiert.
00:14:15: Er nahm seine Brille ab und setzte fort.
00:14:18: Beim Training sollte nichts schiefgehen, eine erneute Verletzung wäre das aus für den Lauf in neun Monaten.
00:14:26: Dazu müssten sie regelmäßig zum Physio um das Sprunggelenk zu mobilisieren.
00:14:31: Das ist alles verhärtet.
00:14:32: Die Krankengymnastik bis zum Wettkampf wird die Krankenkasse sicher nicht über.
00:14:38: Glückshormone machten sich mehr breit.
00:14:41: Noch nie hatte ich so schnell die Socken und die Schuhe wieder angezogen und war auf dem Weg aus dem Behandlungszimmer.
00:14:48: Was der Arzt noch zu mir gesagt hatte, keine Ahnung!
00:14:52: Er hat gesagt dass mein Marathon nicht unmöglich ist also quasi ein vielleicht von Tatiana.
00:15:00: Ich werde mich einfach so sehr ins Zeug legen das das mit dem ersten Marathon auf jeden Fall klappen wird schnell die Jacke an der Garderobe geholt und angezogen während ich schon auf dem Weg raus aus der Praxis war.
00:15:16: Dabei fiel mir ein kleiner Läufer-Schlumpf aus der Jacke und landete auf dem Boden.
00:15:22: Eine Arzthelferin hob ihn auf, gab in mir und dazu noch das Rezept für die ersten sechs Behandlungen beim Physio.
00:15:30: Ich bin mir bis heute sicher dass der Schlumpf noch breiter grünste als sonst.
00:15:36: Er freute sich auch Und ich?
00:15:40: kam wieder nach Hause und verschwand, ohne etwas zu sagen im Arbeitszimmer.
00:15:45: Diesmal allerdings nicht um einen Orthopäden zu suchen sondern um mich für meinen ersten Marathon anzumelden.
00:15:55: Lassert die Spiele beginnen!
00:15:59: Nein jetzt kommt kein Trainingsplan und es kommen auch keine Details von schmerzhaften Füße besuchen bei denen ich zum Beispiel die Massagepistole kennen und lieben gelernt hatte Siehe Kapitelmassage to Go aus dem ersten Quartenschwammbuch.
00:16:13: Genauso wenig will ich euch mit Details über meinen ersten Marathon langweilen, das kann man nur schwer erzählen!
00:16:19: Das muss man fühlen.
00:16:21: aber dennoch möchte ich nicht vernachlässigen was bei Kilometer einundzwanzig Komma eins und bei Kilometern neunundzwantig passierte.
00:16:31: und dazu muss Ich Überraschung etwas ausholen.
00:16:37: Kurz nachdem ich der ganzen Welt davon erzählt hatte, dass sich ein Marathon laufen werde – nicht das ich es vorhabe, sondern dass ich es tun werde.
00:16:45: Großer psychologische Unterschied!
00:16:48: Klingten sich zwei der wichtigsten Menschen meines Lebens in dieses Thema mit ein… Der Quotenschwabenchecker und der Miniquotenschraube.
00:16:57: meine Söhne Die jährlichen Vater-Söhne-Aktionen sind allen hier bekannt Und so entschieden wir uns die Marathonvorbereitung und den Lauf gemeinsam durchzuführen.
00:17:08: Und liefen, und liefen... bei jedem Wetter!
00:17:14: Teilweise zu Zeitpunkten an denen man eigentlich gar nicht laufen sollte.
00:17:18: Vater, Söhne, Aktionen, Mission, Marathon.
00:17:24: Doch zwei Monate vor dem großen Tag musste der große Verletzungsbedingter aus dem Training aussteigen.
00:17:30: Der kleine – ja ich weiß erst mittlerweile auch größer als ich konnte aus verschiedenen Gründen nicht alle Long Runs mitlaufen und endete bei Kilometer achtundzwanzig Maximalstrecke.
00:17:43: Ich hatte bis für mon dreißig trainiert, beides keine optimalen Voraussetzungen um einen Marathon zu laufen.
00:17:50: Und so vereinbarten wir das wenn nicht aufeinander warten würden Wenn der eine oder andere langsamer machen oder im Zweifel aufgeben müssen sollte.
00:18:01: Niemand sollte den Traum des anderen negativ beeinflussen.
00:18:07: Was wir uns aber auf keinen Fall nehmen lassen wollten, war der gemeinsame Stadt – wahrscheinlich eher zu zweit!
00:18:14: Denn zwei Tage vom Wettkampf musste der älteste das Beine ausschütteln nach vier Kilometern wegen Schmerzen im Fuß abbrechen.
00:18:22: Einer top vorbereitet schmerzfrei und auf dem Fitnesslevel seines Lebens einer mit maximal dessen Start, thirty-six Stunden vor Startschuss noch mehr als unsicher war.
00:18:38: Nicht gerade die besten Voraussetzungen das Vater Söhne Ding für alle ins Ziel zu bringen.
00:18:45: Papa hast du Laufschuh für mich?
00:18:48: fragte der Große am großen Tag und signalisierte damit seine endgültige Entscheidung mit uns zu starten.
00:18:56: Wie weit so weit es ging wie lang so lange es ging.
00:19:00: warum war er zu den eher geizigsten Menschen gehört, die ich kenne?
00:19:05: und weil nichts und niemand ihn aufhalten kann wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat.
00:19:11: Und das ist bis heute so Aber nicht um jeden Preis großer muss sie seine Euphorie bremsen.
00:19:18: nach zwei Monaten Pause und in Schuhen, die nicht seine eigenen waren gleich einen Marathon zu laufen grenzte für mich an Unmöglichkeit.
00:19:29: Nieselregen am Morgen und kalter Wind bei acht Grad, brachten uns in Windjaggen Westen an den Start.
00:19:37: Mit der Herzdame und der kleinen Hexe wurde vereinbart dass sie diese bei Kilometer eins Komma achten gegennehmen sollten.
00:19:44: alles war bereit Alles sollte perfekt sein.
00:19:48: nur wir drei Der Marathon und ein Tausend Dreihundert weitere LäuferInnen auf der Halbmarathon Und Marathonstrecke und mehrere Tausend Menschen an der Strecke, die uns zu Höchstleistungen antreiben sollten.
00:20:06: Rund vierhundert Helferinnen, die wir uns an diversen Verpflegungsstationen versorgen sollten und uns hoffentlich am Ende die Medaille unseres ersten Marathons umhängen.
00:20:20: Unendlich lang zog sich der Stadtprozess meines Ersten Marathones.
00:20:23: vom Startschuss bis zum Überqueren der Startlinie – am Ende!
00:20:28: waren für den Stadt rund zwanzig Minuten notwendig.
00:20:32: Gut, dass wir die Jacken hatten!
00:20:35: Die ersten Menschen, die ich direkt nach dem Start in der Menge links entdeckte, waren meine Frau, meine Tochter, meine Eltern und meine Schwester.
00:20:45: Dass sie kommen würde, wusste ich nicht.
00:20:48: Kurz darauf meine beiden Schwiegertöchter.
00:20:51: Die wichtigsten Menschen meines Lebens wollten diesen Moment mit mir teilen.
00:20:56: Den Moment... den es ohne einen kleinen Schlumpf womöglich nie gegeben hätte.
00:21:03: Kennen Sie die Männer?
00:21:04: fragte eine verwirrte Frau, die strahlende Mitvierzgerin, die bei Kilometer eins Komma acht unsere Jacken auffing.
00:21:10: Was machen sie denn jetzt mit den Jacken?
00:21:13: Ja!
00:21:13: Die kenn ich das sind meine Männer war die lachende Antwort und sie war stolz auf uns egal was sie jetzt kommen würde.
00:21:23: Und wir?
00:21:24: Wir genossen in vollen Zügen Mehrmals durch unsere Stadt.
00:21:28: Keine Ahnung wie viele Menschen uns gegrüßt, angefeuert zugejubelt erkannt hatten.
00:21:34: diesen Lauf mit allem drum und dran werde ich niemals vergessen.
00:21:40: Leider wurde schon nach wenigen Kilometern klar dass die lange Verletzungspause des Großen der Volldistance vollkommen widersprach.
00:21:48: Früher vereinbarten wir das er Mini und mich nur über die halbe Strecke begleiten würde.
00:21:54: Das sollte uns niemand nehmen.
00:21:56: Und so verabschiedeten wir uns nach einundzwanzig Komma eins Kilometern von ihm.
00:22:02: Er wird für immer meinen größten Respekt haben, denn ich kenne niemanden der nach zwei Monaten Pause komplett ohne Sport einfach so einen Halbmarathon aus dem Ärmel
00:22:14: schüttelt.".
00:22:16: Wie geht's Papa auf der Strecke?
00:22:18: wurde der Checker im Ziel von der Verwandtschaft gefragt.
00:22:22: Kriegte er das hin?
00:22:26: Der feiert auf der Strecke noch mehr als die Zuschauer links und rechts davon.
00:22:30: Der rockt das!
00:22:32: Und genau so fühlte ich mich unbesiegbar.
00:22:36: Alle reden vom Tief bei Kilometer XXV bis XXV.
00:22:40: Ich hatte keinen Tief.
00:22:42: Der ganze Lauf war ein einziges Hoch, nicht so beim Mittleren leider.
00:22:48: Wartenkrämpfe und Schmerzen ab Kilometer XVI Nach VIII Kilometern sprach er das erste Mal davon dass ich weiterlaufen sollte.
00:22:57: Zuerst wollte ich nicht, dann schickte er mich davon.
00:23:01: Ab Kilometer neunundzwanzig war ich allein unterwegs.
00:23:06: Die nächsten dreizehn Kilometer erlebte ich wie im Film Ich weiß das ich immer wieder Läuferinnen begegnet bin die mich die letzten Jahre auf dem Weg zum Marathon direkt oder indirekt begleitet hatten.
00:23:19: Wahrscheinlich musste das so sein.
00:23:21: für eine einmalige Sache.
00:23:24: glücklich Erreichte ich das Ziel schneller als geplant.
00:23:30: Unendlich stolz, die trennen, ließen nicht lange auf sich warten.
00:23:36: Ich liese in ihren Lauf Die kleine Hexe und meine Frau in den Armen Meine Eltern Und meine Schwestern neben uns.
00:23:44: Irgendwann kam dann auch Miniens' Ziel.
00:23:47: Nein!
00:23:47: Er hatte ihn nicht abgebrochen.
00:23:49: Er hat immer wieder Gebhausen eingelegt.
00:23:51: Er hatte immer wieder mit sich gehadert Aber er hat sich jedes Mal überwunden und ist weitergelaufen.
00:23:58: Allergrößten Respekt, Mini!
00:24:00: Der Schweinehund den du nicht überwinden kannst muss erst noch geboren werden.
00:24:06: Was kommt nach einem Marathon?
00:24:10: Eigentlich sollte man dann regenerieren oder?
00:24:12: Wie lange?
00:24:14: Eine Faustregel sagt mindestens eine Woche gar kein Sport Dann langsam wieder anfangen.
00:24:20: Insgesamt circa sechs Wochen Verstanden.
00:24:24: Aber was?
00:24:26: Wenn du am Abend deines ersten Marathons erfährst, dass zwei Tage später der Umzug des Großen stattfinden soll in die dreihundert Kilometer entfernte WG mit allem Drum und Dran in den dritten Stock ohne Aufzug.
00:24:43: Dann braucht es eine turbore Generation und eine neue Geschichte, die vom Umzug irgendwann vielleicht.
00:24:55: Und warum hat diese Geschichte mit dem Start meines dritten Marathons begonnen und endet nach dem ersten?
00:25:04: Was war mit dem zweiten Marathon?
00:25:06: Das ist auch eine andere Geschichte.
00:25:09: Und die wird wirklich irgendwann erzählt werden, versprochen!
00:25:15: Wann?
00:25:16: Keine Ahnung... Nennt es Cliffhanger Instant by Modus.
00:25:20: Irgendwann wenn er nicht damit rechnet wird er wieder vom Laufen schreiben und vielleicht ganz vielleicht lernt ihr dann noch eine weitere Person kennen, die dabei eine Rolle spielt.
00:25:35: Vielleicht auch nicht!
00:25:37: Für den Moment reicht es Schreibgeneration jetzt.
00:25:43: Außerdem wollte ich ja eigentlich auch nur einen Marathon laufen.
00:25:50: Dann sollte dieser auch eine eigene Geschichte bleiben oder nicht.
00:26:31: So und hier bin ich noch mal, ja vielleicht hat es da einer oder andere gemerkt dass mir gegen diese Geschichte persönlich auch ziemlich nahe weil das schon was sehr emotionales war könnt euch an der Stelle überlegen wie viel davon wahr ist wo was dazu erfunden ist aufs den Schlumpf wirklich gibt oder nicht?
00:26:48: Oder ob ich ihn dazu erfundet habe oder nicht?
00:26:51: also ich kann euch nur sagen dass ich momentan in der Vorbereitung für Marathon Nummer vier Mir geht's super!
00:26:59: Und ich hatte in dieser Geschichte eigentlich geschrieben, dass ich als ich den ersten Marathon gelaufen bin so fit war wie noch nie.
00:27:07: Ich glaube... ...ich bin jetzt momentan noch fitter als damals und das habe ich ganz vielen lieben Menschen um mich rum zu verdanken.
00:27:16: und hier kommt ein Shoutout an meine Trainings-Truppe und eine gute Besserung an einen meiner Lauffreunde der wahrscheinlich kein Marathon mehr laufen wird und einen zweiten, der im Jahr ist.
00:27:34: Jetzt war ich Lauf für euch Ende Oktober in Frankfurt mit!
00:27:41: Ich würde gerne einen ganz lieben Gruß ausrichten an eine Kollegin von mir an die Isabelle mit der ich mich diese Woche drüber unterhalten habe wie man glücklich sein und Motivation auch hinkriegen kann wenn der Körper vielleicht nicht immer mitspielen kann... ...im Kopf.
00:27:56: Ganz ganz viel spielt sich im Kopf ab.
00:27:59: Und liebe Isabelle, ich hoffe du bleibst dem Podcast treu den Du ganz neu entdeckt hast und sende ganz viele Grüße an alle die gerade auf irgendein Ziel hinarbeiten!
00:28:11: Ich drücke euch die Daumen und nicht denken euch dass ihr das Ganze hinkriegt.
00:28:15: Ich glaube dass man fast alles schaffen kann und dazu braucht man einfach genügend Motivationen und die richtigen Ziele.
00:28:26: Und manchmal einen kleinen Schlumpf oder irgendwas anderes!
00:28:32: Ich freue mich über Feedback von euch, so wie immer am liebsten per Mail unter Kontakt at quotensparbe.de und ich freue mich wenn ihr das nächste Mal wieder reinschaltet in vier Wochen zur nächsten Folge.
00:28:47: Ich habe noch keine Ahnung wie sie heißt, aber ich schaue natürlich gerne für euch nach.
00:28:52: Die nächste Folge das nächste Kapitel hat den Titel R-CNC und französisches Vorbild.
00:29:01: Und ja bis dahin macht's gut!
00:29:05: Wir hören uns.
00:29:06: alles Liebe euer Markus.
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